Wandertag 2019 Teil 2

Scheckübergabe der ARGE Wandervereine in Grabenstetten

An der 24. Auflage der Aktion „Deutschland wandert – Deutschland hilft“ beteiligten sich insgesamt 19 Vereine in der Konstellation als Landesverband, Bezirksverband, Arbeitsgemeinschaften oder einzelne Vereine, die Wandertage oder Geführte Wanderungen am 3. Oktober 2019 zugunsten Mukoviszidose anboten. So auch wieder die „ARGE BW“, ein freiwilliger Zusammenschluss von Wandervereinen aus den Kreisen Böblingen, Calw, Esslingen, Reutlingen und Tübingen, die seit dem Jahr 2000 zusätzlich zur Startkartenabgabe eifrig Spenden sammeln für die Mukoviszidose-Regionalgruppe Tübingen Zollernalb. „Die Startkartenabgabe aus dem Startkartenverkauf in Höhe von je einem Euro fließt über den Bundesverband Mukoviszidose e.V. in die Mukoviszidose-Forschung und unterstützt damit zahlreiche Forschungsvorhaben, die zum Ziel haben, die Therapien und Behandlungen für die Betroffenen stetig zu verbessern“, sagte Pressesprecher Manfred Schöttle. Zusätzlich spendet die ARGE die gesamten Erlöse aus Bewirtung der Benefizwandertage für die Mukoviszidose-Patienten.

Scheckübergabe am Rande des Wandertags in Grabenstetten (v.l.): Manfred Schöttle (ARGE BW), Roland Deh (Bürgermeister), Wilfried Brecht (Vorstand TSV), Engelbert Knoll (ARGE), Daniela und Torsten Weikert (Muko-Regionalgruppe) und Rudi Seemaier (ARGE)
Aufnahme: Dr. Gabriele Böhm, Dettíngen/Erms

Im Rahmen des Winterwandertages im Biosphärengebiet Schwäbische Alb in Grabenstetten fand nun die Scheckübergabe an die Regionalgruppe statt. Die jahrelange Unterstützung durch die ARGE erbrachte mit dem heutigen Scheck über 3000 Euro eine Gesamtsumme von fast 76.000 Euro an Spendengeldern, berichtete Organisator Rudolf Seemaier stolz. Torsten Weikert, Gruppensprecher der Regionalgruppe Tübingen, freute sich: „Wir konnten mit diesen Spendengeldern viele wichtige und erfolgreiche Projekte zum Wohl unserer Patienten unterstützen. So zum Beispiel die Einrichtung der mobilen Physiotherapeutinnen, die unsere kleinsten Patienten, aber auch Menschen, die sich in schlechter körperlicher Verfassung befinden, im häuslichen Umfeld betreuen.“ Ein unglaubliches Ergebnis und ein bundesweit einzigartiges Engagement, sagte Weikert. Rudi Seemaier dankte den vielen freiwilligen Helfern für die jahrelange Unterstützung und den rund 18.000 Wanderern, die seit dem Jahr 2000 dieses stolze Spendenergebnis ermöglicht haben.

Text: Manfred Schöttle

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